Arbeitskreise, im Rahmen eines Projekts

Im Projekt «Klimaneutrale Landwirtschaft GR» fördern Arbeitskreise den direkten Austausch zwischen Landwirtinnen und Landwirten. Sie bearbeiten praxisrelevante Themen wie Energie, Stallbau, Tierhaltung, Kompost, Humusaufbau und Weinbau. Ausgebildete AK-Leitende moderieren die Treffen, die den Betrieben als verpflichtende Weiterbildungstage dienen, um voneienader zu lernen und sich bei Unsicherheiten gegenseitig zu bestärken..

Coaching von Betriebsleitenden für Betriebsleitende

Das Projekt «Betriebscoaching» ermöglicht praxisnahes Peer-Coaching zwischen Betrieben. Erfahrene Leuchtturmbetriebe beraten andere Betriebe im 1:1-Setting direkt auf dem Hof und unterstützen sie bei konkreten Vorhaben. Das Format verbindet Erfahrungsaustausch, Umsetzungskompetenz und kollegiale Begleitung.

Arbeitskreise, geleitet durch Beratungsdienst

Die Arbeitskreise des Inforama sind ein Beratungsangebot, bei dem Landwirtinnen und Landwirte mit ähnlichen Interessen regelmässig in kleinen Gruppen zusammenkommen, um Erfahrungen auszutauschen, Wissen zu vertiefen und gemeinsam Ideen für ihre Betriebe zu entwickeln, wobei die Treffen von einer Beratungsperson des Inforama organisiert und moderiert werden.

Austauschtreffen Höfenetzwerk

Dieses Format ist Teil des VMKB-Höfenetzwerk. Die Austauschtreffen bringen Landwirtinnen und Landwirte auf Gastbetrieben zusammen, um konkrete Umsetzungen zu besichtigen, Erfahrungen zu teilen und Fragen direkt vor Ort zu besprechen. Ein Hofrundgang und ein anschliessender Apéro mit Hofprodukten schaffen Raum für Gespräche und neue Kontakte.

Arbeitskreise, geleitet von Landwirt/-innen

Die ProBio Arbeitskreise von Bio Suisse stärken den direkten Austausch zwischen Landwirtinnen und Landwirten. Produzentinnen und Produzenten moderieren die Gruppen selbstständig und gestalten Themen, Treffen und Lernprozesse gemeinsam. Das Format verbindet Praxiswissen, Weiterbildung, Vernetzung und kollegiale Unterstützung in der ganzen Schweiz.

Kontakte, Links und Ressourcen

Eine Übersicht mit Links zum Thema Betriebsüberabe an und -führung durch Kollektive, mit Kontaktadressen von Beratungspersonen, Anlaufstellen sowie weiterführender Literatur und hilfreichen Vorlagen.

Portraits

Wie entstehen kollektiv geführte Höfe? Wie werden sie organisiert und rechtlich getragen? Und wie gehen sie mit Ein- und Austritten, Entscheidungsprozessen oder einer möglichen Auflösung um? Die Porträts geben Einblick in Strukturen, Herausforderungen und Erfahrungen aus der Praxis.

Betriebsführung durch Kollektive

Neben Vorteilen birgt dieses Modell auch Herausforderungen. Konflikte innerhalb der Gruppe können Spannungen erzeugen. Rechtliche und finanzielle Haftungsfragen, sowie der Prozess zum Ein- und Austritt resp. der Auflösung des Kollektivs müssen von Beginn an klar geregelt sein.

Betriebsübergabe an Kollektive

Für die Betriebsübergabe an Kollektive soll an dieser Stelle eine Übersicht zu den wichtigsten Punkten präsentiert werden. Dies ist allerdings nur eine grobe Zusammenfassung, in konkreten Fällen sollte zusätzlich eine Beratungsstelle kontaktiert werden.

Vorteile von Kollektiven

Kollektiv geführte Betriebe bieten zahlreiche Vorteile, welche die Beteiligten arbeitstechnisch entlasten, finanzielle Stabilität, sowie Reduktion von Risiko und Verantwortung fördern, neue Perspektiven eröffnen und die Umsetzung grosser Projekte sowie Investitionen erleichtern können.

Betriebsübergabe an und -führung durch Kollektive

Die Zukunft vieler Landwirtschaftsbetriebe ist ungewiss. Mehr als die Hälfte der Betriebsleitenden ist über 50 Jahre alt. Die Nachfolge innerhalb der Familie nimmt ab. Somit wird die Suche nach alternativen Betriebsmodellen immer dringlicher. Bieten Betriebsübergaben an Kollektive eine Chance, die Landwirtschaft resilienter und flexibler zu gestalten?

Zusammenfassung der wichtigsten Punkte, die bei AGs und GmbHs in der Landwirtschaft zu beachten sind

Dieses Merkblatt basiert auf häufig genannten Zielen und zeigt die wichtigsten Punkte auf, die es zu beachten gilt.