Wege zum Wandel: Faktoren für den Übergang zur Kreislaufwirtschaft
Der Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft erfordert das abgestimmte Zusammenwirken von Politik, Wirtschaft, Forschung und Gesellschaft. Entscheidend für die Transformation sind neben technologischen Innovationen vor allem förderliche Rahmenbedingungen, neue Formen der Zusammenarbeit und ein Bewusstseinswandel entlang der gesamten Wertschöpfungskette.
Die Kreislaufwirtschaft in der Land- und Ernährungswirtschaft
Die Kreislaufwirtschaft hat das Ziel, weniger Materialien, Energie und Ressourcen zu verbrauchen und gleichzeitig Abfall und Emissionen zu minimieren. Sie setzt dafür auf vier Grundprinzipien: reduzieren, länger nutzen, wiederverwenden und natürliche Systeme regenerieren. Damit bietet sie eine nachhaltige Alternative zum linearen «Produzieren–Nutzen–Entsorgen»-Modell.
Fortschritt sichtbar machen: Messbarkeit & Monitoring in der Kreislaufwirtschaft
Damit Kreislaufwirtschaft gezielt umgesetzt und weiterentwickelt werden kann, braucht es klare Messgrössen. Nur wenn Fortschritte systematisch erfasst werden, lassen sich Massnahmen steuern, vergleichen und verbessern – für Unternehmen ebenso wie für Politik und Gesellschaft.
Warum Kreislaufwirtschaft?
Die Land- und Ernährungswirtschaft steht unter zunehmendem Druck, sich an die ökologischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit anzupassen. Die Kreislaufwirtschaft bietet hierfür einen zukunftsweisenden Ansatz: Sie reduziert Abfälle, schont Ressourcen und fördert regenerative Systeme. Gerade in der Branche eröffnen sich vielfältige Potenziale.
Circular Lab: Innovationsraum für Kreislaufwirtschaft
Das Circular Lab fördert die Kreislaufwirtschaft in der Land- und Ernährungswirtschaft der Bodenseeregion. Das Lab arbeitet an einem nachhaltigen Ernährungssystem mit geschlossenen Stoffströmen und gestärkter regionaler Wertschöpfung. Schwerpunkte sind Ökosystemanalysen, nachhaltige Boden- und Flächenplanung sowie praxisnahe Kennzahlensysteme zur Unterstützung von Betrieben und Akteuren.