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Permakultur

Herausforderungen und Lösungsansätze bei Permakultur in der Landwirtschaft

In diesem Kapitel werden Erfahrungen und Lösungsansätze geteilt, für die grössten Herausforderungen auf Permakultur Betrieben:
1. Arbeitsbelastung
2. Finanzierung
3. Sozialer Druck
4. Politik, Gesetze und Recht
5. Unkräuter und Schädlinge
6. Planung und Organisation
7. Psychische Belastung

Inhaltsverzeichnis

Leitfaden Permakultur-Landwirtschaft

Was bedeutet Permakultur in der Landwirtschaft?

Planungsbeispiel für Permakultur in der Landwirtschaft

Herausforderungen und Lösungsansätze bei Permakultur in der Landwirtschaft

Netzwerk im Bereich Permakultur in der Landwirtschaft

Vorgehen

Das Schweizer Permakultur Höfe-Netz zählt aktuell 46 Mitglieder (Stand Novemer 2025). Bei der Aufnahme in das Netzwerk, bekommen alle einen Fragebogen zu ihrem Hof. Auf einer Zeile im Fragebogen, sollte in Erfahrung gebracht werden, vor welchen Herausforderungen die Betriebe im Alltag stehen.

Im folgenden Kapitel sind die sieben häufigsten Antworten bearbeitet:

  1. Arbeitsbelastung
  2. Finanzierung
  3. Sozialer Druck
  4. Politik, Gesetze und Recht
  5. Unkräuter und Schädlinge
  6. Planung und Organisation
  7. Psychische Belastung

Folgende Personen und Betriebe wurden zur Erarbeitung der Lösungsansätze betreffend ihrer Herausforderungen genauer befragt. Es wurde erfragt, welche ihre persönlichen Herausforderungen sind/waren, und welche Lösungsansätze sie aus eigener Erfahrung weitergeben können.

Nicole Knechtle, Knechtle Permakultur

Familie Knechtle von Knechtle Permakultur in Weissbad AI hat soeben eine intensive Bauphase abgeschlossen. Sie sind dabei den Kompoststall für ihr rhätisches Grauvieh und  dass Remise inklusive Verarbeitungsraum für Kräuter, Gemüse, Obst und Fleisch für den direkt integrierten Hofladen, in Betrieb zu nehmen. Auf den 14 Hektaren, die von Familie Knechtle bewirtschaftet werden, gibt es unter anderem Getreide wie Winterweizen oder Polentamais,  und verschiedene Gemüsesorten für den Markt in Agroforstsystemen sowie Grünland umgeben von Hecken und Kräuteranbau eingebettet in Trockenbächen und Teichen. Neben hochwertigen Lebensmittel entstehen auf ihrem Hof vor allem wertvolle Lebensräume. Durch die Bauphase, die Umstellung auf Demeter und das Führen eines Familienbetriebs konnte Nicole Knechtle wertvolle Erfahrungen weitergeben.

Ramon Grendene, The Shift Permaculture

Die Fläche (derzeit 1.2 ha) des Kleinbetriebs The Shift Permaculture in Egg bei Zürich von Ramon Grendene entwickelt sich zu einem Wissens-Hub für hochqualitativen Bodenaufbau mittels der Herstellung von hochaktiven Schwarzerden im aerob gelenkten Kompostierverfahren. In Kombination von ein- bis mehjährigem Gemüse, Heilpflanzen und der Verbindung verschiedener Pflanzenkombinationen in dynamisch gemanagten Agroforst-Zeilen erwachsen hochqualitative Lebensmittel, die direkt vermarktet oder sich als Delikatessen in auserwählten Bio-Läden wiederfinden. Mit der langjährigen Planung und Umbaues des Wohnhauses mit natürlichen Baustoffen, möglichst aus direkter Umgebung, hat Ramon auch im Bereich der Baubiologie einen grossen Erfahrungsschatz. Mit der Drogistin Nathalie Maey als soziales Kollektiv organisiert, strebt der Betrieb eine Ablösung der traditionellen Form eines Familienbetriebs an und versucht auf diesem Weg Menschen für die Arbeit mit der Natur zu sensibilisieren. 

Toni Küchler, Balmeggberg

Als dritter Betrieb ist die Rückmeldung von Toni Küchler, dem Mitgründer der Hofgemeinschaft Balmeggberg in Trub BE eingeflossen. Seit 20 Jahren ist er Bewohner und Gestalter auf dem Bergbetrieb. Als langjähriger Permakultur Designer, Tutor und Berater kann Toni aus diversen Erfahrungstöpfen schöpfen. Der Balmeggberg wird im Nebenerwerb bewirtschaftet und bietet über das Sommerhalbjahr diverse Kurse an. Die drei Hektaren landwirtschaftliche Nutzfläche und die drei Hektaren Wald werden zur Selbstversorgung genutzt und sehr divers gestaltet. Dieser Rahmen ermöglicht der Gemeinschaft ein stetes Forschen für eine zukunftsfähige Lebensform und einen inspirierenden Erfahrungsschatz für alle die ähnliche Ziele anstreben.

Melanie Alder, Naturhof

In die Lösungsansätzen fliessen auch Erlebnisse und Erfahrungen von Melanie Alder ein. Besonders aus der Zeit als Projektleiterin auf dem Permakulturbetrieb Naturhof im Kiental BE, durfte sie sich den verschiedenen Herausforderungen stellen. Als Kleinbetrieb im Berggebiet auf knapp 1000m.ü.M sammelte sie Erfahrung im Gemüse- und Kräuteranbau, dem Aufbau eines Agroforstsystems und der direkten Belieferung der Seminarküche mit den Ernten. Seit 2023 ist sie als Co-Leiterin des Permakultur Höfe-Netzes tätig. Dank den Hofbesuchen und dem aktiven Austausch mit den Mitgliedern, kann sie einen wertvollen Beitrag zu den Lösungsansätzen leisten.

Arbeitsbelastung

Landwirtschaftliche Betriebe sind grösstenteils bereits bei der Übernahme arbeitstechnisch ausgelastet. Viele Tätigkeiten sind körperlich anstrengend und/oder zeitintensiv. Durch die Diversifizierung eines Betriebes, anderen Veränderungen oder durch eine bereits anstehende Permakultur- Planung entsteht eine Zusatzbelastung im Arbeitsalltag.

Folgenden Begleiterscheinungen konnten im Zusammenhang mit Arbeitsüberlastung beobachtet werden:

  • Energielosigkeit
  • Ständiger Stress bei der Arbeit
  • Unruhe vor Arbeitsbeginn
  • Mühe, sich von der Arbeit zu lösen, ständige Gedankenpräsenz bei der Arbeit
  • Das Gefühl, aufgrund von arbeitsbedingtem Stress mit dem Alltagsleben nicht zurechtzukommen
  • Gefühl der Distanzierung von Freunden und Familie
  • Verminderte Arbeitsqualität, trotz grossem Einsatz
  • Chronische Müdigkeit
  • Körperliche Symptome wie Kopfschmerzen, Verdauungsstörungen

Der Mensch ist zentral im Permakultursystem. Das heisst, ein Ökosystem kann perfekt funktionieren, eine Planung genial sein, wenn dafür die Ressourcen des Menschen im System längerfristig überlastet werden, muss darauf reagiert werden. In einer Permakultur Planung wird die eigene Abeitsressource deshalb immer miteinbezogen. Neue Ansätze und Veränderungen sollen in kleinen und überschaubaren Schritten vorgenommen werden.

Auch bei einer Überbelastung gilt, das Problem ist die Lösung. So kann die zu hohe Arbeitsbelastung zu Massnahmen und Veränderungen im Arbeitsalltag führen. Zum Beispiel durch das Loslassen von Tätigkeiten, die nicht mehr wichtig und richtig sind oder durch das «Offen Sein» für Hilfe von anderen Menschen wie Berater*innen, Mitarbeiter*innen, Gesprächspartner*innen.

In einer Permakultur Planung müssen die Arbeitsressourcen in die verschiedenen Arbeitsschritte miteinbezogen werden.

Lösungsansätze aus der Praxis

Für die eigenen Auszeiten sorgen:

  • Mindestens einer Aktivität pro Woche ausserhalb vom Hof nachgehen
  • Gezieltere Pausen verordnen und in Terminplan eintragen
  • Gezielt einen Tag frei einplanen, z.B. Sonntag, egal wieviel Arbeit ansteht. Den freien Tag verschiebbar gestalten
  • In strengen Episoden, die Vorfreude auf ruhigere Zeiten kultivieren
  • Energie bündeln und Prioritäten setzen
  • Wenn ein Bereich durch die Entwicklung immer mehr Arbeitsstunden in Anspruch nimmt, wissen, in welchen anderen Bereich zurückgefahren werden kann

Miteinbezug von Hilfe von aussen:

  • Ausbau von Mithelfer*innen wie z.B. durch WWOOFing, Workaway, Permablitz, Arbeits-Chat auf den sozialen Medien, Mitarbeit/Mithilfe im Austausch Wissen/Essen
  • Konzept Solidarische Landwirtschaft: Miteinbezug von Konsumentinnen und Konsumenten in die Arbeit
  • Breitere Abstützung von Verantwortlichkeiten
  • Soziales Netzwerk wie z.B. Nachbarn oder Familie anfragen
  • Inspiration durch Vernetzung (Forschung, Arbeitskreis, Kooperationen)
  • Engagements abgeben, die nicht befriedigend sind

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Finanzierung

Oft geht eine Umstellung/Weiterentwicklung auf einem landwirtschaftlichen Betrieb einher mit monetären Investitionen.

Bei einer Umstellung, Weiterentwicklung in Richtung Permakultur Systeme können diverse (Mehr-) Kosten anfallen. Zum Beispiel durch

  • Neu- oder Umbau bestehender Ökonomiegebäude
  • Planungs- und Beratungskosten
  • Arbeitseinsätze und Pflanzmaterial für die Anlage von Agroforstsystemen
  • Arbeitseinsätze und Maschinenkosten für Retentionsräume und Keyline

Lösungsansätze aus der Praxis

  • Einplanung von Verkaufskanälen und der Veränderung der betrieblichen Wirtschaftlichkeit
  • Regionale Wertschöpfung kennen und miteinbeziehen
  • Passende Wahl der Vertriebsart: z.B. Direktvermarktung, Selbsternteabo, Zusammenarbeit mit Foodkooperationen
  • Anfrage von Stiftungen für Teilprojekte, weiterer Aufbau und laufendem Betrieb
  • Keine Angst vor Verschuldung haben, wenn sie der Normalität entspricht
  • Geld ist genug da, es gilt herauszufinden, wo die idealen Partner sind
  • Tragbare Investitionen machen, das heisst, es sollte eine realistische Annahme bestehen, sie über die Einnahmen zu refinanzieren

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Sozialer Druck

Das soziale Umfeld, mit Familie, Nachbarn, Gemeinde und Behörden, beeinflusst uns persönlich und die Entwicklung eines landwirtschaftlichen Betriebs massgeblich. Gleichzeitig ist der Umgang mit sozialem Druck sehr individuell.

Akzeptanz und Unterstützung sind wünschenswert, um Veränderungen umzusetzen. Die Veränderungen in Richtung Permakultur können von den herkömmlichen landwirtschaftlichen Praktiken oder auch von den familienüblichen Praktiken abweichen. Um trotzdem den eigenen Weg gehen zu können und den eigenen Bedürfnissen gerecht zu werden, gibt es ein paar Tipps aus der Praxis für den Umgang mit (skeptischen) Menschen aus dem Umfeld.

Lösungsansätze aus der Praxis

  • Druck wahrnehmen, sich damit auseinandersetzen
  • Sich Zeit lassen mit der Auseinandersetzung, langsam und bedächtig reagieren
  • Offene Gespräche führen, gerade mit Personen, die Druck aufsetzen
  • Offene Kommunikation
  • Miteinbezug des Umfeldes durch Tag der offenen Tür, Infotafeln, Direktvermarktung, Arbeitseinsätze
  • Aufklärungsarbeit von Kundinnen, Kunden und Bevölkerung
  • Allgemeine Bewusstseinsförderung/Sensibilisierung über fruchtbare Lebensräume in denen sich Anbau und Naturschutz vereinen
  • Verbindung und Austausch mit Gleichgesinnten
  • Die Zusammenarbeit mit anderen Permakultur-Betrieben oder Gemeinschaften für neue Perspektiven und Ressourcen, z.B. Arbeitskreise
  • Durchhaltevermögen und betriebsinterne Resilienz, kollektives Miteinander suchen
  • Die Freude am Experiment nicht verlieren, daran glauben und weitermachen
  • Gute Gespräche mit Freunden führen
  • Mitmenschen mit einer Offenheit begegnen, wie man sie sich selbst wünscht

Politik, Gesetze und Recht

Politische Rahmenbedingungen, Gesetze und rechtliche Vorgaben können die Umsetzung permakultureller Prinzipien erschweren oder erleichtern. Bestehende rechtliche Grundlagen haben alle ihre Geschichte, Herkunft und (wenn auch manchmal schwer) nachvollziehbare Berechtigung und sind auf die bestehende Landwirtschaft ausgerichtet. Möchte man neue Wege gehen und ganzheitliche Ansätze verfolgen, kann es sein, dass bestehende Gesetze dies erschweren oder verunmöglichen. Deshalb handelt es sich bei der Permakultur um Pionierarbeit. Das heisst, die Wege werden zum ersten Mal beschritten. 

Auch gilt hier, je komplexer und vielfältiger eine Herangehensweise, desto schwieriger lässt sich diese behördlich kontrollieren.

Lösungsansätze aus der Praxis

  • Nachvollziehen und ein Verständnis entwickeln, wie ein Gesetz entstanden ist
  • Erfahrungsaustausch mit Betrieben mit ähnlichen Herausforderungen
  • Offene und freundliche Gesprächskultur pflegen, frühzeitig Gespräch mit Behörden suchen oder Voranfragen einreichen
  • Im Kontakt mit den Behörden sich durch erfahrene Personen (z.B. Anwälte) beraten lassen
  • Manchmal hilft es, einfach zu machen
  • Es lohnt sich, die Menschen vor der Umsetzung einzuladen
  • Übergeordnet:
    Um die Akzeptanz und das Verständnis von Permakultur Flächencode 725 und Permakultur Betriebe zu fördern, braucht es mehr Betriebe, die auch deren Wirtschaftlichkeit und Produktivität aufzeigen können, ohne (oder nur teils) von Kurswesen abhängig zu sein.
    Permakultur bleibt sonst eine Nische, die aus landwirtschaftlicher Perspektive für die breite Landwirtschaft nicht attraktiv erscheint.

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Unkräuter und Schädlinge

Unkräuter und Schädlinge können die Bewirtschafterin und den Bewirtschafter auf ganz verschiedenen Ebenen fordern.  Der Permakultur- Ansatz: «Das Problem ist die Lösung» kann einem nach Umständen wieder neue Perspektiven einnehmen lassen. Mit einer kontinuierlichen Beobachtung und dem Lernen mit dem Land, lässt sich feststellen, dass genau die Unkräuter und Schädlinge ein Teil unserer Lösung sind.

Ein alleiniges «Bekämpfen» sollte nie die langfristige Lösung sein, dabei gingen viel zu viel Ressourcen verloren. Manchmal sind Symptombekämpfungen hilfreich, allein schon, dass nachts wieder ruhiger Schlaf gefunden werden kann. Dabei sollte nicht vergessen werden, was das längerfristige Ziel ist. Zum Beispiel dem Begegnen der «Schädlinge» und «Unkräuter» durch bodengesundheitsfördernde Massnahmen. Durch Diversifizierung oder durch die eigene Übernahme der Aufgabe derjenigen. Blacken (Rumex obtusifolius) zum Beispiel, lockern Boden und dringen in fäulnisdurchsetzte Bodenschichten vor. Wie kann ich Verdichtungen angehen und das Klima im Boden verbessern?

Lösungsansätze aus der Praxis

  • Perspektivenwechsel auf das «Unkraut», den «Schädling». Warum ist «es» da? Was zeigt mir ein Befall? «Das Problem ist die Lösung»
  • Kurzfristige und längerfristige Handlungen definieren (Heute entferne ich Unkraut/Schädling, für die Zukunft setze ich Massnahmen für ein gesundes Bodenklima mit einem starken Bewuchs)
  • Je artenreicher, desto resilienter > Vielfalt im Anbau und strukturreiche Gestaltung fördert Nützlinge 
  • Hochwertiger Humusaufbau, wiederkehrende Beobachtung, Integration von Vielfalt
  • Erlernen von Schnitt für Artenverjüngung
  • Eigenes Saatgut verwenden
  • Reduzierte finanzielle Abhängigkeit von der Produktion reduziert auch den Druck auf Menschen, Pflanzen, Tiere und Boden: So kann erreicht werden, was erreichbar ist und nicht was erreicht werden muss
  • Manches bleibt auch rätselhaft und erfordert mehr Beobachtung und auch eine Akzeptanz, dass nicht alles erklärbar ist
  • Schädlinge bleiben Lehrmeister

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Planung und Organisation

Die Planung und Organisation eines permakulturellen Betriebs erfordert einen ganzheitlichen Ansatz. Die diversen Lösungsansätze sind Grundlage der Permakultur- Planung und können in sich auch herausfordernd sein. Wie jeder Ort seine eigenen Gegebenheiten wie Klima oder Vegetation aufweist, steht auch der Planer / die Planerin von Einzigartigkeit. Sich selbst gut zu kennen und zu wissen, zu welchem Planungstyp man gehört und wo die Stärken aller Beteiligten im Team liegen, ist von einem grossen Vorteil.

Lösungsansätze aus der Praxis

  • Besuch von Permakultur-Planungs-Kursen
  • Betriebsbesuche, Austausch mit anderen Betriebsleiterinnen und Betriebsleitern, Beteiligung an Arbeitskreisen.
  • Selbstreflexion: Entspricht mir diese Art von Planung und Organisation?
  • Bewusstsein für den eigenen Planungstyp und die eigenen Stärken
  • Betriebscoaching, lernen von anderen Praktikern und Praktikerinnen
  • Gemeinsamer Groove von Haupt- und Nebenplaner finden
  • Modell für kollektive Beteiligung entwerfen
  • Auch mal nicht landwirtschaftliche Beratung beiziehen
  • Realistische Einschätzung des Aufwands: Lieber genügend Kapazität (auch persönlich) einräumen, dann bleibt Zeit, um die Arbeiten gut und befriedigend zu erledigen

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Psychische Belastung

Eine Umstellung/Veränderung auf dem Betrieb kann mit psychischer Belastung verbunden sein, insbesondere wenn es darum geht, neue Wege zu gehen und Gewohnheiten zu ändern. Während auch die vorhergehenden Herausforderungen wie finanzielle Belastung oder planerische Lösungsfindungen Stress auslösen können, ist es wichtig ein besonderes Augenmerk auf die eigene mentale Gesundheit zu legen.

Lösungsansätze aus der Praxis

  • Starkes Netzwerk und der Austausch mit Gleichgesinnten können helfen, psychische Belastungen zu bewältigen
  • Soziales Auffangnetz bilden
  • Belastungen ansprechen
  • Hilfe aktiv suchen und annehmen (Therapeuten, Coaching)
  • Bewusst sein: ich «muss» nicht
  • Genügend Schlaf
  • Gutes Essen
  • Einschätzung und Konsolidierung der eigenen Kräfte
  • Ausgleich suchen z.B. Sport, Yoga, Meditation
  • Täglich am Bewusstsein arbeiten, Offenheit für neue Erfahrungen pflegen
  • Eigenen Idealismus weniger ernst nehmen
  • Modelle werden nur übernommen, wenn sie sich für die Beteiligten gut anfühlen
  • Erreichen was möglich ist und nicht was erreicht werden muss – und dafür möglichst lange dranbleiben

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Impressum

Titelbild: Jürg Strauss, Strauss Bioagrikultur

Fachliche Mitarbeit:

  • Melanie Alder, Kompetenzplattform Permakultur-Landwirtschaft
  • Adrian Reutimann, BFH-HAFL

Leitfaden Permakultur-Landwirtschaft

Planungsbeispiel für Permakultur in der Landwirtschaft Netzwerk im Bereich Permakultur in der Landwirtschaft